Pfauenfenster - Baktapur/Nepal Monika's Homepage  
 
 
 
 
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Solo Khumbu im Herbst 1997
   

Im Herbst 1997 war ich zum dritten Mal beim Trekking in Nepal - diesmal im Solo Khumbu mit Gipfel-Ziel Island Peak. Ich habe zwar Dias gemacht - aber einige Aufnahmen als Papier-Bilder abgezogen - einige der Bilder sind auch nicht von mir gemacht. Ich hatte dieses Trekking wieder beim DAV Summit Club gebucht, der es damals noch als reines Zelt-Trekking durchgeführt hat. Heute wird es als Lodge-Trekking angeboten, für das "Basis-Lager" am Island Peak wird die Ausrüstung vor Ort zur Verfügung gestellt. Eine Alternative, die nicht so ganz mein Geschmack ist.

   

Wieder standen am Anfang natürlich die obligatorischen und schönen Besichtigungs-Touren in Kathmandu, wie die der Stupa von Bodhnath, wo gerade Butterlämpchen hergestellt werden oder auch die des Hindu-Heiligtums Pashupatinath, in dem auch buddhistische Mönche zu Hause sind.

Mönche in Bodhnath Mönch in Pashupatinath
   

Nach einem aufregenden Flug in einer kleinen Propeller-Maschine und der Landung in Lukla auf der damals noch ungeteerten Piste, kommen wir am zweiten Trekking-Tag nach Namche Bazaar (ca. 3400 m).

Auf dem Weg nach Namche Bazaar Gebetsfahnen in Namche Bazaar
   

Zur Akklimatisation wandern wir nach Thame (3800 m), und verbringen dort eine Nacht im Zelt. Am Morgen hat es einen knappen halben Meter Neuschnee und das Küchenzelt ist unter der Schneelast zusammengebrochen.

Mani-Stein auf dem Weg nach Thame Felsmalerein bei Thame
   

Die nächsten 2 Nächte haben wir in Khumjung in einem Lodge verbracht; sind von dort aus auch bei herrlichem Wetter zum Everest View Hotel gewandert.

Bei Khumjung Ama Dablam
   

Nachdem es zwischendurch mal wieder kräftig geschneit hatte und der Boden total aufgeweicht war, haben wir auch in Phortse in einem Lodge übernachtet. Diesmal haben wir uns einen riesigen Raum im ersten Stock mit der ganzen Grossfamilie geteilt, im Erdgeschoß stand das Vieh und hat eingeheizt. Es gabe viele Truhen, Kanister etc., die von alten Everest-Expeditionen zurückgelassen worden waren.

Der Weg ...
Lodge in Phortse
   

Einige Tage später sitzen wir in einem Lodge in Gorak Shep, dem letzten Ort vorm Everest-Basecamp. Die Nacht haben wir allerdings im Zelt verbracht, am Morgen hatte es im Zelt -12 Grad ...

Pause in Gorak Shep
   

Am nächsten Tag haben wir den Kala Pattar (ca. 5500 m) bestiegen. Es war ein unglaubliches Gefühl. Wir hatten bestes Wetter, waren sehr gut akklimatisiert, die Gipfelbesteigung erforerte keine große Anstrengung und dann am Gipfel ... hinter uns der Pumori, links der Khumbu Eisbruch und darüber der Mount Everest. Und schöne Berge in allen Richtungen.

Auf dem Kala Pattar Mount Everest
   

Am folgenden Tag haben wir noch das Everest-Basecamp besucht, in dem zu dieser Jahreszeit keine Expeditionen waren und es war auch nicht als Basecamp zu erkennen. Zurückgegangen sind wir über den Gletscher.

Auf dem Everest Gletscher Nuptse
   

Jetzt ging es über Pheriche (hier haben wir das Yak getroffen) nach Chukung Ri, und von dort aus zum Island Peak (ca. 6170 m), dem Gipfelziel. Leider hatte ich mich erkältet und bin am Gipfeltag auf einer Höhe von ca. 5800 m, noch bevor wir den Gletscher erreicht hatten, umgekehrt. An dem Tag war einfach nicht mehr drin.

Yak
Island Peak
   

Auf dem Rückweg haben wir das Kloster in Tengboche besucht und vor dem Kloster gezeltet. Wir hatten die Möglichkeit, mehrere Messen zu besuchen und der Lama höchstpersönlich hat uns einen Schal umgelegt (eine Ehre, auf die H. Kinkel beim Besuch des Dalai Lama leider verzichtet hat ...).

Sitzreihe in der Gompa von Tengboche In Tengboche
  Bücher in einer Gompa
   
1997 war im Solo Khumbu, insbesondere auf der Strecke zwischen Lukla und Namche Bazaar, schon Kolonnenverkehr - längere Wartezeiten, wenn die Yaks die Hängebrücken überquert haben - im Großen und Ganzen wie am Samstag beim Einkaufen in der Fußgängerzone.
Mittlerweile ist die Landebahn in Lukla geteert, es sind noch mehr größere und schönere Lodges gebaut worden und vermutlich sind noch mehr Trekker unterwegs. Das Kloster von Tengboche lohnt jedoch unbedingt einen Besuch - und es ist ein einmaliges Erlebnis, den Kala Pattar zu besteigen und den Everest so nahe zu sehen.
   
 
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Letzte Änderung am 29.06.2003
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